Fastenzeit mit allen Sinnen - für Kinder

 

Schön, dass ihr uns an den Fastensonntagen

so zahlreich besucht habt!

 

Wir haben uns sehr darüber gefreut! :-)



Die Evangelien der Fastenzeit zum Nachlesen...

 

1. Fastensonntag - 21. Februar 2021

 

Jesus sieht was wichtig ist.

 

Kennst Du das? Manchmal ist so viel los, man verliert die wichtigen Dinge aus den Augen.

Immer ist etwas zu tun.

So ist es Jesus auch gegangen.

Er wollte sich in Ruhe ansehen, was ihm wichtig ist: nachdenken, beten und sich ausrasten.

 

Also ging er in die Wüste. Da hatte er Zeit. Keiner war da, der ihn störte. Er sah sich die Schönheit der Natur an und dachte an Gott.

Nur der Teufel ließ ihm keine Ruhe. Der Teufel mag es gar nicht, wenn man an Gott denkt, oder wenn es den Menschen gut geht.

 

In der Wüste lebte Jesus bei den wilden Tieren. Die Tiere hatten Jesus sehr gerne und freuten sich, dass er bei ihnen war.

Es kamen Engel von Himmel und dienten Jesus.

 

Jesus blieb 40 Tage in der Wüste. Da hörte er, dass sein Freund Johannes vom bösen König ins Gefängnis geworfen worden war.

Also ging Jesus los, um Johannes zu helfen und überall, wo er hinkam, erzählte er den Menschen von Gott. Jesus sagte:

 

"Freut euch, seid fröhlich. Gott möchte, dass es allen Menschen gut geht. Helfen wir zusammen. Gott liebt und braucht jeden von uns. Die Welt soll durch unsere Hilfe ein guter Ort für alle Menschen und Tiere werden."

 

(Evangelium für Kinder, Mk 1,12-15 adaptiert von Edi)

 


 

2. Fastensonntag - 28. Februar 2021

 

Die Freunde von Jesus hören UNGLAUBLICHES

 

Eines Tages ging Jesus auf einen hohen Berg. Er nahm 3 Freunde mit: Petrus, Jakobus und Johannes.

Sie waren ganz allein auf dem Berg.

Da wurde das Gewand von Jesus strahlend weiß.

Jesus leuchtete wie ein helles Licht.

Plötzlich standen 2 sehr berühmte Männer bei Jesus. Elija und Moses - aber beide waren eigentlich schon vor vielen Jahren gestorben. Jetzt standen sie da auf dem Berg und redeten mit Jesus.

 

Die 3 Freunde von Jesus konnten nicht glauben was sie sahen und hörten. Ein bisschen fürchteten sie sich auch.

Petrus war sehr verwirrt und sagte: "Gut, dass wir mitgekommen sind. Wir wollen drei Hütten bauen. Eine für dich, eine für Elija und eine für Mose."

 

Eine Wolke verdeckte auf einmal die Sonne. Aus der Wolke rief eine Stimme:

"Jesus ist mein lieber Sohn. Hört gut zu was er euch sagt."

Jetzt fürchteten sich die Freunde von Jesus sehr.

 

Dann waren Jesus und seine Freunde wieder allein. Die 2 berühmten Männer und die Wolke waren verschwunden. Er lächelte sie an und sagte: "Habt keine Angst. Ihr habt jetzt ein Geheimnis gehört. Ihr dürfte erst jemanden davon erzählen, wenn ich von den Toten auferstanden bin."

 

Die Freunde gingen wieder heim und überlegten die ganze Zeit was er gemeint hat.

Was bedeutet: Jesus wird von den Toten auferstehen?

Sie hatten der Wolke und Jesus gut zugehört, aber ihnen fiel keine Antwort ein.

  

(Evangelium für Kinder, Mk 9,2-10 adaptiert von Edi)

 

 


 

3. Fastensonntag - 7. März 2021

 

Jesus spürt, dass etwas nicht stimmt.

 

Zur Zeit von Jesus ging man zum Beten in ein sehr großes Haus.

Das Haus nannte man Tempel.

 

Die Menschen haben auch Tiere in den Tempel gebracht. Tauben, Ziegen, Schafe und sogar Kühe.

Die wollte man Gott schenken.

 

Eines Tages ging Jesus zum Beten in den Tempel. Da sah er mitten im Tempel Menschen, die Tiere verkauften. Überall standen Schafe und Ziegen im Weg. Man konnte auch Gold in Geld umtauschen und viele andere Sachen kaufen. In Ruhe beten und mit Gott sprechen konnte man nicht.

 

Da wurde Jesus zornig. Das ist doch ein Haus zum Beten und kein Verkaufsladen. Er sagte: "Macht das Haus meines Vaters nicht zu einem Supermarkt."

Er packte die Tische, warf sie um. Er ließ die Tiere aus den Käfigen und warf das Gold hinaus. Er machte Ordnung Mit seinen eigenen Händen räumte er zusammen.

Da fragten ihn die Menschen: "Warum machst Du das. Beweise uns, dass Du das darfst?"

Jesus sagte: "Zerstört den Tempel. Ich baue ihn in drei Tagen wieder auf."

 

Da antworteten die Leute: "Du bist doch verrückt. Es hat 46 Jahre gedauert, bis der Tempel fertig war. Viele Menschen haben daran gebaut. Du allein willst ihn in 3 Tagen bauen?"

 

Auch die Freunde von Jesus verstanden ihn nicht.

Erst später als Jesus gestorben und nach 3 Tagen auferstanden war, erinnerten sie sich an seine Worte.

 

Den Tempel den Jesus gemeint hat, war nicht das Gebäude aus Stein.

 

Er hatte sich selbst gemeint. Jesus der Tempel, zu dem alle Menschen kommen können, weil er sie lieb hat.

  

(Evangelium für Kinder, Joh 2, 13-25 adaptiert von Edi)

 


 

4. Fastensonntag - 14. März 2021

 

Jesus riecht den Ärger.

 

Jesus hat viele Freunde. Er weiß auch, dass es Menschen gibt, die ihn nicht mögen.

Einige haben sogar Angst vor ihm. Jesus bemerkt, er muss auf sich und seine Freunde aufpassen.

Trotzdem hilft er den armen und schwachen Menschen. Von den reichen und mächtigen Menschen möchte er, dass sie auch helfen.

 

Eines Tages trifft er seinen Freund Nikodemus.

Jesus redet lange mit ihm.

Er sagt: "Gott ist unser Vater und unsere Mutter. Er hat mich geschickt, um euch zu sagen, wie sehr Gott euch liebt.

Es gibt Menschen, die sagen Gott möchte euch bestrafen. Das stimmt nicht. Wir alle sind seine Kinder. Er liebt uns!

Ich will euch zeigen, was Gott von uns möchte. Wir sollen gut zueinander sein, aufeinander aufpassen, helfen, uns miteinander freuen, trösten und helfen

Die Liebe von Gott ist wie helles Licht, das leuchtend strahlt.

Wenn wir Gutes tun, werden wir auch so ein helles Licht und das freut Gott.

 

Es gibt Menschen, die wollen nicht, dass ich von Gottes Liebe erzähle. Aber ich muss es tun, denn es ist wichtig und die Wahrheit."

 

Dann verabschiedete sich Jesus von seinem Freund und ging er auf eine Reise, um andere Menschen zu treffen, zu taufen und ihnen zu helfen.

 

  

(Evangelium für Kinder, Joh 3, 14-22 adaptiert von Edi)

 


 

5. Fastensonntag - 21. März 2021

 

 

Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem. Seine Freunde gehen mit.

 

 

In Jerusalem wollen sie ein Fest feiern. So wie wir uns auf Ostern freuen, freuten sich die Freunde von Jesus auf Pascha (sprich: Pas-cha - das ist ein jüdisches Fest).

 

Jesus sagt zu den Freunden: „In Jerusalem werde ich sterben. Das ist sehr schlimm und traurig. Aber dann wird etwas ganz Wundervolles passieren. Nach drei Tagen werde ich vom Tod auferstehen. Ich werde leben!“

 

Die Jünger schauen ihn verständnislos an.

 

Jesus erklärt: „Es wird sein wie bei einem Weizenkorn, das in die dunkle Erde gelegt wird. Es liegt dort ganz leblos. Aber nach einiger Zeit beginnt es zu keimen, bricht durch die Erde und wächst zu einer großen Pflanze mit vielen Weizenkörnern. So wie mit dem Weizenkorn etwas ganz Großartiges passiert, so wird auch mit mir etwas Großes geschehen.

  

(Evangelium für Kinder, adaptiert von Marion & Edi)